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Adler Sustainability Actions

Introduced compliance software

Anfang 2015 hat man die Voraussetzung dafür geschaffen, alle Produktionsstätten systematisch in nur einem IT-System zu dokumentieren sowie die Erfüllung von Sozialstandards aktiv nachzuverfolgen. Nach einer Anbieteranalyse fiel die Wahl auf die Vendor & Compliance Management Software OSCA VCM des Bochumer Softwarehauses Setlog. Der Startschuss für das IT-Projekt fiel Ende 2015. 30 Mitarbeiter im Adler-Einkauf, Agenturen und Lieferanten wurden geschult, Daten erfasst und nach drei Monaten ging das System live.

Tracked supplier audits

Erst die Einführung von Setlogs OSCA VCM Software hat beim Modehaus Adler die Produktionsbedingungen und Audits bei mehr als 400 Lieferanten vollständig transparent gemacht. Dort sind die Stammdaten und die Compliance-Dokumentation für die Lieferanten und Produktionsstätten erfasst. Das beinhaltet die gesamte Lieferbeziehung ab dem Onboarding neuer Partner, Bewertungen, Produktprüfungen und Sozialaudits durch zertifizierte Prüfinstitute bei allen Lieferanten inklusive deren durchschnittlich zwei bis drei Fabriken.

Required social standards

Für alle Lieferanten ist die Einhaltung von Arbeits- und Sozialstandards Grundvoraussetzung und alle Fabriken in Risikoländern müssen das beweisen. Im Klartext müssen alle bestehenden und neuen Lieferanten sowie deren Fabriken vorzugsweise ein Audit der Business Social Compliance Initiative (BSCI) oder äquivalente Standards wie SA 8000, GOTS und WRAP vorweisen können.

Checked products for risks

Neben den Compliance-Regeln prüft ADLER aber auch die Produkte auf Herz und Nieren. Insbesondere für Hochrisikogruppen wie Lederwaren oder Kinderkleidung soll garantiert werden, dass keine gefährlichen Stoffe oder fehlerhaften Produkte in den Verkauf gelangen.

Reduced foreign-brand range

Im Zuge der laufenden strategischen Neuausrichtung will ADLER den Fokus künftig noch stärker auf die margenstarken Eigenmarken richten und das Fremdmarkensortiment schrittweise bis zum Jahr 2020 reduzieren.